Reformation

Schon bald nach Luthers Thesenanschlag 1517 gegen den Ablasshandel wurden die reformatorischen Gedanken und die Folgen der neuen Bibelauslegung in Österreich bekannt. Söhne steirischer Adeliger studierten in Wittenberg, das Bildungsideal der Reformation wurde in den neuen protestantischen Schulen in Graz, Judenburg und anderen Orten der Steiermark umgesetzt.

Die propagierte Freiheit des Glaubens und des Geistes bewirkte auch soziale und gesellschaftliche Umwälzungen. Weil viele Adelige und das Volk der neuen Lehre Luthers anhingen, konnten die röm.kath. habsburgischen Landesherrn, König Ferdinand I. (1526 – 1564) und Erzherzog Karl (1564 – 1590) nicht viel gegen die Ausbreitung der Reformation unternehmen.

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